DR. COMFORT®- Comfort geht neue Wege

Knochen

Der menschliche Fuß besteht auch 26 Knochen.
Wir unterscheiden zwischen Rückfuß bzw. der Fußwurzel und Vorfuß.

Der Rückfuß umfasst folgende Knochen:

  • Sprungbein
  • Fersenbein
  • Keilbeine
  • Würfelbein

Der Vorfuß besteht aus:

  • Mittelfußknochen
  • Zehenknochen
Fussanatomie Knochenaufbau

Gelenke und Bänder

Die einzelnen Knochen des Fußes sind über Gelenke miteinander verbunden. Testen Sie doch mal die Beweglichkeit Ihrer Füße! Nicht nur die Zehen und das Sprunggelenk sind beweglich, sondern auch die anderen Knochen des Rückfußes, wenn auch in geringerem Maß. Die Gelenkflächen sind auf der Abbildung blau gekennzeichnet – hätten Sie an allen Stellen Gelenke vermutet?

Die Bänder sind weitere wichtige Verbindungen und sorgen für Stabilität in den Gelenken.

Fußgewölbe

Jeder Fuß hat ein Längs- und ein Quergewölbe. Die Hauptlast unseres Körpergewichts liegt somit auf der Ferse, dem Großzehengrundgelenk bzw. dem Fußballen sowie auf dem Kleinzehengrundgelenk bzw. dem Kleinzehenballen. Diese Belastungspunkte sind gut zu erkennen, wenn man seinen Fußabdruck im Sand hinterlässt.

Eine Reihe von Muskeln, Sehnen und Bändern ist für die Aufrechterhaltung der Gewölbe zuständig.

Längs- und Quergewölbe sind sehr wichtig für das Funktionieren der Füße – sie sind unsere natürlichen Stoßdämpfer.

Wenn die Gewölbe absinken, weil die Bänder nicht mehr elastisch genug sind, kommt es zu typischen Fußerkrankungen wie beispielsweise Platt-, Senk- und Spreizfuß.

Sehnen und Muskeln

Wir brauchen extrem kräftige Muskulatur, damit die Füße in der Lage sind, unsere Körper und oft auch noch zusätzliches Gewicht zu tragen. Die Muskulatur in den Füßen alleine kann das nicht – dafür brauchen wir die Schienbein- und Wadenmuskulatur.

Die Wadenmuskulatur läuft zur Achillessehne zusammen. Diese ist am Fersenbein befestigt und sorgt bei Kontraktion für die Streckung des Fußes.

Die Schienbeinmuskulatur ist für die Beugung des Fußes in Richtung des Unterschenkels zuständig.

In den Füßen selbst gibt es eine ganze Reihe kleiner Muskeln – z.B. solche, die Bewegung zwischen den Zehen ermöglichen.

Stellen Sie sich auf ein Bein und versuchen, den richtigen Gleichgewichtspunkt zu finden. Während Sie das tun, bewegen Sie sich automatisch leicht hin und her – diese Bewegung wird von den kleinen Muskeln in den Füßen geleistet.

Sensoren und Nerven

Im Zusammenhang mit dem Gleichgewicht sind Sensoren und Nerven von großer Bedeutung. Sie steuern die Arbeit der Muskulatur.

Damit sie nichts „verlernen“ und uns jederzeit möglichst gut vor Verletzungen schützen können, müssen die Füsse möglichst vielseitig und in alle Richtungen bewegt werden – idealerweise bis zu ihren Bewegungsgrenzen. Das aktiviert die Sensoren.

Versuchen Sie, Ihre Füße bewusst wahrzunehmen – ihre Stellung, ihre Bewegungsrichtung. Barfussgehen ist grundsätzlich die beste Vorbeugung gegen Verletzungen, da die Füße vielseitg beansprucht und die Wahrnehmung geschult wird – abgesehen davon, macht es einfach Spaß!

Quelle: Dr. Heidi Schewe: Starke Füße, da steh‘ ich drauf. 2007:TRIAS Verlag

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